Fair und feierlich

Nicht nur die Zutaten für die herbstliche Kürbissuppe waren so ausgewählt, dass man sicher sein konnte:  Alles kommt aus biologischen Landbau. Und, wo das möglich war, trugen sie das Fair-Trade-Siegel. Egal ob beim Brownies-Kuchen oder bei der Creme für die ständig lecker dampfenden Waffeln: Es wurde viel Schokolade an die hungrige Lehrerschaft verfüttert – ein süßer Genuss, der unter ökologisch unbedenklichen  und gerechten Arbeitsbedingungen erzeugt wurde.
Kenneth, Prince, Max, Eren und Ali aus der Koch-AG hatten schon Wochen vorher zwei Menüs geplant – einmal vegetarisch, einmal mit wirklich großen Burgern.  Am Montag wurde zum Ostbahnhof in die Metro gefahren – ein ziemlich ausgedehntes Einkaufsvergnügen.
 
 
Am Dienstag wurden Paprika in Olivenöl eingelegt, 4 fantastische Dipps angerührt, Kuchen gebacken, Kartoffeln geputzt, ganz nebenbei 2 Kilo Karotten gegessen – alle Kühlschränke waren voll – und am Mittwoch ging es im Endspurt mit zusätzlicher Unterstützung von Kamale, Sameah und Isra aus der 8.4 weiter. Bis um 13.10 Uhr in der Aula ein gesundes, faires Mahl bereitstand  für die Lehrerinnen und Lehrer, die an einem langen Konferenztag bereit waren, für fair angebaute und gehandelte Speisen einen fairen Preis zu zahlen.
 
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Als sich die Aula-Türen für die hungrigen Besucher öffnete, konnte sich  Koch-AG-Leiter Daniel Gollme vom Nachbarschaftsheim Schöneberg entspannt selbst zum Essen niederlassen: „Dieses Menü ist ein kleines Wunder: Wir haben jetzt drei Tage nur gearbeitet und vorbereitet – und es gab niemals Streit. Kaum war eine Speise fertig vorbereitet, haben sich die Schüler schon das nächste Rezept geschnappt und weitergekocht. Dass die wirklich sehr geschickt in der Küche sind, wusste ich schon. Aber so ein Fleiß – das war echt unglaublich!“
Die Gustav-Langenscheidt-Schule hat sich so auf den  Weg zur Fair-Trade-Schule gemacht – in allen Bereichen des Schullebens wollen wir uns in Zukunft bemühen darauf zu achten, ob die, die die Produkte erzeugen, auch einen gerechten Lohn bekommen, ihre Gesundheit nicht durch die Arbeit gefährdet wird und ob auch die Natur von einer schonenden, nachhaltigen Anbau- und Produktionsweise profitiert.
 
       
 
Die festlichen Menüs in der Aula wird es vier Mal im Jahr geben – denn die Koch-AG hat noch vieles vor…
 

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